Hier der Bericht zur Jahreshauptversammlung vom 06.03.2020:


Es waren  81 stimmberechtigte Mitglieder anwesend und damit leider noch weniger als im Vorjahr. Corona Virus hinterlässt seine Spuren? Nach den weniger schönen Dingen wie Totenehrung folgten die obligatorischen Sachen (u.a. Verlesung der Niederschrift von der JHV 2019) und dann der Geschäftsbericht und Kassenbericht. Hier ist zu erwähnen, dass wir eine konstante Mitgliederzahl haben und unser Vereinskonto einen mittleren fünfstelligen Betrag aufweist.
Danach folgte ein sehr interessanter Vortrag von unserem Verbandsbiologen Dr. Emmrich, in dem von den Ergebnissen der Biologen zu unserem Gewässer Alter Bahnhof berichtet wurde. Weitere Punkte waren hier der Quappenbesatz in der Weser und allgemeine biologische Grundlagen, die für viele sicherlich auch ein wenig Neuland waren. Der Kern dieses Berichtes war es, dass wir als Angler nicht blind irgendwelche Fischarten besetzen können, wenn diese sich im jeweiligen Gewässer gar nicht etablieren. Einfach gesagt, ist es raus geschmissenes Geld, ausbleibende Fänge mit weiteren Besatzmaßnahmen ausgleichen zu wollen.
Nach der Pause standen die Neuwahlen bzw. Bestätigungen an. Zu den wichtigsten Posten ist zu sagen dass Michael Waniewski in seinem Amt als 2. stellvertretender Vorsitzender bestätigt wurde, Peter Siegmann zum Schiedsgerichtsbeisitzer gewählt wurde und wir insgesamt drei neue Mitglieder im Gewässerausschuss haben. Neuer Schriftführer ist Alexander Brüning, neuer Sportwart ist Norbert Krause und dazu haben wir mit Lia-Henrike Rose eine neue Jugendwartin. Somit wurde der Vorstand deutlich verjüngt und sozusagen frisches Blut rein gebracht.
Es folgte der Haushaltsplanvorschlag und es gab in diesem Jahr keine Anträge der Mitglieder. Vom Vorstand hingegen wurde beantragt, dass wir drei Anteile an der Tündernsee GmbH erwerben. Diese kosten uns je Anteil jeweils 1.000 Euro, was mehrheitlich angenommen wurde. Unser großer Vorteil ist, dass wir durch diese Anteile ein Mitspracherecht bei der Gestaltung haben. Einfach ausgedrückt: Wir müssen nicht machtlos zuschauen, wenn an guten Angelplätzen irgendwas anderes entstehen soll. Meiner Meinung nach sehr gut investiertes Geld, da sich hier in den nächsten Jahren noch viel verändern wird.
Zum Abschluss gab es unter Verschiedenes noch ein paar Worte zu eben diesen vier Teichen die einmal zum Tündernsee werden und zum Luttmann. Wichtig dürfte hier vor allem sein, dass am Weberteich der Weg parallel zur Tünderschen Straße befahren werden kann und hier Angelplätze angelegt wurden. Wir dürfen allerdings aktuell auch nur diesen Bereich befischen, sowie wir an der Dahne auch ein eingeschränktes Nutzungsrecht haben, was sich auf den nördlichen Bereich beschränkt. Allerdings spiegeln sich diese eingeschränkten Nutzungsbedingungen auch in den Pachtpreisen wieder und wie bereits im Vereinsheft mitgeteilt, gibt es für uns keinen Pflichtbesatz mehr.
So das war mein Bericht zur Jahreshauptversammlung für alle die heute Abend nicht erscheinen konnten, um euch trotzdem auf den neuesten Stand zu bringen!
Alexander Brüning

Letzte Änderungen: 11.03.2020


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