Pfingstzeltlager 2026
Wie schon in den Vorjahren war das Pfingstzeltlager auch in seiner 5. Auflage wieder der große Höhepunkt. Bereits in den Wochen und Monaten davor war es das große Thema, es wurden bereits lange vorher Pläne geschmiedet und Strategien entworfen. Für unseren neuen Jugendwart Daniel stand nun also die erste richtig große Herausforderung an, die Arbeit in den Vorwochen war wie immer anstrengend und doch war auch bei uns Betreuern die Vorfreude da. Und dann war es endlich so weit…Anreise und Zeltaufbau am frühen Nachmittag des Freitags, der gewohnte Ablauf, bevor die ersten Ruten ausgeworfen wurden. Es dauerte nur wenige Minuten, bis der erste Hecht gelandet wurde und so schmeckte die Bratwurst dann doch gleich viel besser, bevor es dann auf Karpfen und Aal ging. Leider waren die Fänge in der ersten Nacht noch überschaubar.
Am Samstag waren die Jugendlichen früh wach und wir hatten uns dazu entschieden, das Frühstück etwas aufzuschieben, um die vermeintlich gute Beisszeit auszunutzen. Das sollte sich auszahlen, da direkt die nächsten Hechte gefangen wurden. Im Laufe des Tages sollte sich die Wettervorhersage bewahrheiten: nach einem stürmischen Pfingsten 2025 wurden wir dieses Jahr regelrecht verwöhnt, auch wenn uns das vor neue Herausforderungen stellte. Die großzügig berechnete Menge an Getränken zahlte sich hier ebenso aus, wie die Nähe zum Vereinsheim und die Möglichkeit Getränke und Lebensmittel kühl zu lagern. In gewisser Weise bedeutete die Mittagszeit auch eine kleine Siesta, da die Fische auch lieber in der Sonne lagen als zu fressen, was insbesondere bei den Karpfen sehr auffällig war. So wurde dem Abend entgegengefiebert und nach weiteren Hechten wurden dann auch die ersten Aale gefangen.
Der Sonntag startete ähnlich wie der Vortag mit einem kurzen Beissfenster und der Ruhe über den tag hinweg. Zeitvertreib lieferten dabei die Rotaugen, die sich in dieser Phase gut fangen ließen. Trotzdem waren auch die Pausen im Schatten bei Wassermelone, Bananen und Eis sehr beliebt. Die letzte Nacht wurde dann überraschend kalt, so dass einige Jugendliche schon früher den Platz am Lagerfeuer wählten, wo es noch einmal Stockbrot und selbst gefangene Hechte frisch aus dem Feuer gab. Immerhin konnte in dieser Nacht auch noch der einzige Karpfen des Wochenendes gefangen werden.Am Montag schliefen wir aus, frühstückten ganz in Ruhe und begannen dann langsam mit dem Abbau. Vorher gab es noch eine kleine Siegerehrung und rückblickend war es wie immer ein tolles Zeltlager.
Die Fänge waren nicht perfekt, da gerade die Karpfen an diesem Wochenende nicht wirklich aktiv waren und sich mehr sonnten als zu fressen. Dafür wurden sowohl mit der Spinnrute als auch mit Köderfisch einige Hechte gefangen, wobei der größte Fisch es auf 90 cm brachte. Erfreulich ist dabei zu erwähnen, dass einige Jugendliche dabei ihren ersten Hecht überhaupt fangen konnten.
Abschließend ein Dank an alle, die dieses Zeltlager in dieser Form ermöglicht haben. An die Eltern, die uns beim Auf- und Abbau tatkräftig unterstützt haben oder uns mit Brötchen und frischen Obst versorgt haben, an die Mitglieder, die bei den Hegediensten zuvor dabei waren, an die Gewässerwarte, die vorher gemäht haben oder die Toilette weggebracht haben, an unsere Gerätehändler ATC und Kochs Angelwelt sowie an die Firma Sensas / Starbaits, welche uns jeweils mit Spenden unterstützt haben. Und natürlich an alle Jugendlichen und Betreuer die dieses Zeltlager wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
