Aalbesatz

110.000 Glasaale für die Weser
Am 6. März haben Mitglieder des Gewässerausschusses 110.000 Glasaale in der Weser und den Nebengewässern besetzt. Dieser Besatz wurde über die Zahlungen des KKW Grohnde finanziert.

Direkt aus Frankreich wurden die jungen Aale geliefert, um dann an verschiedenen Stellen im Bereich Hessisch Oldendorf und Hameln in ihr neues Zuhause besetzt zu werden. Aufgrund der noch aufgeweichten und immer noch teils überfluteten Uferbereiche war dies zwar eine Herausforderung, nicht selbst komplett zu versinken, doch gleichzeitig waren es die optimalen Bedingungen. Da sich entlang der Weser viele Bereiche fanden, wo Deckung und weicher Boden gegeben waren, konnte man die Glasaale an den Stellen besetzen, wo sich die Grundel nicht wohl fühlt. So war gegeben, dass man die jungen Aale nicht direkt einem Fressfeind ausliefert. Neben der Weser wurden auch Gewässer mit direkter Weseranbindung besetzt.

Die besetzten Glasaale werden ungefähr 10 Jahre im Süßwasser leben, bevor sie in die Sargassosee zum Laichen abwandern.


Dieses Video wird bei Aktivierung von Google YouTube nachgeladen.
Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.


Ergänzend noch ein interessantes Video zur Thematik der Aale. Seit Jahren ist ein generelles Fangverbot im Gespräch und mit der neuen Binnenfischereiverordnung könnte dies auch durchaus Wahrheit werden. Ist ein Verbot wirklich sinnvoll oder helfen uns die richtigen Maßnahmen (maximal in Kombination mit vernünftigen Fangbeschränkungen statt generellen Verboten) mehr?

  05151 / 95 98 54            Folgen Sie uns auch auf